2007 
2006 
2005 
2004 
2003 
2002 
2001 
2000 
1999 

 

 

Jim Whiting (GB) mit der Maschineninstallation „HUMPY BUMPY HOUSE“

Jim Whiting, der Brite, der bereits als Fünfjähriger die ersten beweglichen Mechaniken bastelte, beschäftigt sich seit mehr als dreißig Jahren professionell mit beweglichen Installationen. 1984 gelang ihm mit wild bewegten Kleidungsstücken für das Herbie Hancock-Video „Rock it“ der internationale Durchbruch. Dieser Film wurde unter anderem mit einem Grammy und zehn MTV-Awards prämiert. Im letzten Jahr verblüffte Jim Whiting mit den fahrenden Betten seiner witzigen „Gespensterbahn“ NIGHTMARE das Publikum des Schaubudensommers. Auch diesmal werden bei seiner Installation „HUMPY BUMPY HOUSE“ Betten in den verschiedensten Varianten eine besondere Rolle spielen.

 


Peter William Holden (GB) mit der Maschineninstallation „Davy Jones´s Locker!“

Segele Deinem Untergang entgegen, das Steuer hat nicht länger die Kontrolle über das Schiff, doch kontrolliert es das Wetter! Außer sich schaltet der Seemann die Knöpfe und Hebel, doch dreht sich der Wasserstrudel in der Mitte nur noch schneller, Blitze schlagen des öfteren ein und der Geist Neptuns hebt sporadisch seine Arme, um dem Seemann ein Zeichen zu Davy Jones`s zu geben.

 


 

Theater „Grotest Maru“ (International) mit CABINA NAUTICA (nur vom 4. -11.07.2002)

In „Cabina Nautica“ treffen sich Gestalten, Wesen und prototypische Figuren, die inspiriert sind von Meereslegenden und Seemannssagen unterschiedlicher Kulturen. Gestrandete werden zu geheimnisvollen Meereswesen und bergen Schätze aus der Tiefe. Odysseus und die Sirenen aus der antiken griechischen Mythologie sind ebenso Anregung wie die Geschichte vom Fischer und der Meerjungfrau oder der Volksglaube an eine Meeresgöttin wie Yamanja im brasilianischen Candomblé.


statt-theater FASSUNGSLOS mit „SCHNATZJAGD!“ –Ein Schiffbruch für Eilige- von Lewis Carroll

Ein Schiff treibt auf hoher See dahin. Alles an und auf diesem Schiff ist merkwürdig und verrückt: der Schornstein hat einen riesigen Knoten, der Mast ist abgebrochen und die Segel sind aus Blech. Der Kapitän versteht nichts vom Segeln, erzählt aber gern davon. Die Besatzung besteht aus einem bunt zusammengewürfelten Haufen (ein Anwalt, ein Bankier, ein Bäcker, ein Biber...) und versteht auch nichts vom Segeln, hört aber gern zu. Seemannsgarn für Landratte.

Alle sind mit einem fieberhaften, ja gespenstigen Eifer auf der Jagd nach dem Schnatz ...

 


 

Muriel Cornejo (Chile) und Cesar Olhagaray mit “AJÜN im schwarzen Container

Ajün bedeutet in der Sprache der Mapuche Indianer in Chile Liebe. Richtig übersetzt heißt es: Liebe ist, wenn man seine innere Sonne auferstehen lässt um die Schatten seiner Nacht wegräumen zu können und wenn man in den Anderen das Wunder eigenen Lichtes in totaler Transparenz und Schönheit sieht.

Erleben Sie AJÜN als ein faszinierendes, lebendes Bild.


Wanderbühne Dr. Eisenbart (CH) mit dem Theaterkarussell PARADIESBOHRER

Haben Sie schlechte Laune? Werden Sie nicht unbedingt vom Glück verfolgt? Auf dem Theaterkarussell von Dr. Eisenbarth wird Ihnen geholfen! Einen paradiesischen Trunk, ungarische Live-Musik, den Zauber einer Karussellfahrt und klassische Szenen im Minutentakt aus der großen Theaterwelt „verabreicht“ Dr. Eisenbarth seinen verehrten Fahrtgästen. Glücklich sein in drei Minuten – kein Traum!

 

 


 

Peter Waschinsky, Claudia Koch und Hardy Reich mit „DIE BUDENSCHAU oder MAX & MOTZ – Die Schaububen“ (nur vom 4.-7.07.2002)

Peter Waschinsky, begnadeter Puppenspieler von Kindheit an, hat im letzten Jahr im Hamburger „Struwwwelpeter“, vor allem aber dessen Fortsetzung Furore gemacht: MAX & MORITZ-DIE WAHRE GESCHICHTE“ war der Knüller der Saison am Berliner Hackeschen Hof-Theater. Der Meister und seine beiden Kollegen von der hochkarätigen Klezmer-Band AUFWIND kommen mit einer wirklichen SCHAUBUDEN-SCHAU nach Dresden. Zu erleben sind SÜSSE MUSIK & SAFTIGE BILDER. FÜR KINDER? LIEBER NICHT!!!

WASCHINSKY`s BUDENSCHAU (nur vom 8.-13.07.2002)

Neues & Unbekanntes (!) aus dem Raritätenkabinett.


Theater ZIGURI EGO ZOO zeigt CIRQUE GRAND PUBLIC

„Meine Damen, meine Herren! Willkommen im Cirque Grand Public!

Hier sind zu sehen das Astronomische Pferd, der Pandämonische Löwe und viele Überraschungen. Sind Liebling von allen gekrönten Häuptern Europas. Verkündigen alles: Wie alt, wie viel Kinder, was für Krankheit! Die Reprèsention kann anfangen! Es wird sogleich sein das Commencement vom Commencement!“

 

 

 


 

Bärbel und Steffan Voigt präsentieren das Spiegelkabinett „FATALIA“

Betreten Sie das illuminierte Panoptikum der Sinne, den Schauplatz seltsamer Heimsuchungen und visueller Transaktionen! Willkommen im Reich der Spiegel, jener glitzernden Komplizen der Schatten, die die Wirklichkeit mit der unsicheren Treue des Traums reflektieren.

Das aktuelle Sortiment bietet Neuheiten wie: Lichtobjekte, synthetische Bilder, optische Miniaturen, Imitationen, Schaustücke, serielle Kompositionen, Trugbilder...und schließlich den Spiegeltunnel, in dessen dunkel lockenden Abgrund sich die tiefe Schwärze tosenden Echos enthüllt.


Musik für Feinschmecker mit „Debbsch & Lebbsch“

Schon 63 Jahre feiern die beiden Musikveteranen ein Hoch nach dem anderen. Über Straßenmusik kamen sie nie hinaus- und das ist gut so! Regen, Sturm und Sonne haben sie gegerbt und die Musik hat sie frisch gehalten. Mit Jazz, Swing, Tango und alten Schlagern bietet die Combo erfrischende Kurzweil für Jung und Alt in Säch`s sch!

 


 

Georg Traber (CH) mit HANS AFF

HANS AFF ist ein mobiler Kleinstzoo. Schausteller Hans setzt sich im Aff den neugierigen Blicken der Zuschauer aus; so ist er sein Wärter und sein Tier zugleich. Hans entsagt den Worten ohne stumm zu werden und entledigt sich der Konvention Mensch. Aus wie viel Mensch und wie viel Aff HANS AFF besteht, bleibt offen. HANS AFF ist kein dressiertes Haustier, kein ausgebrochenes Zootier, er ist ein in den Aff entlaufener Mensch.


Clowns KASPAR & GAYA mit BLENDWERK

Ein kleines Zelt, zwei Clowns und ein Haufen wilder Phantasien vereinen sich zu einem Spektakel kuriosester Form. Kaspar & Gaya klettern, hüpfen und tanzen um ihr Publikum mit den merkwürdigsten Kunststücken zu begeistern- oder zu verwundern? Hier wird vieles war, was Sie vorher nicht zu träumen gewagt haben. Also hereinspaziert- und zwar zügig!

 


 

Heleen Suiker (NL) mit „DIVA DIVA“

Großer Auftritt einer berühmten Sängerin! Es passiert Unwiderstehliches, Lustiges, und Blödes. Der Zuschauer weiß nicht, was auf ihn zukommt, die Chanteuse auch nicht. Biographie eines Top-Stars auf absurd-komischen Ab- und Zu-Wegen.


Utz Pannike mit „Die Geburt des Spielmanns“

Collage aus Solostücken des italienischen Schauspielers, Stückeschreibers und Theaterleiters Dario Fo. Spielleute waren im Mittelalter die Sprachrohre der einfachen Leute, Vermittler neuester Nachrichten, Übersetzer der in Latein verfassten Mysterien und Unruhestifter. Spöttischer Witz, ironische Verfremdung und groteske Zuspitzung schlagen Seitenhiebe auf politische und kirchliche Macht. So zeigt der Spielmann den alltäglichen Krieg, jongliert dabei mit Dialekten und Pseudosprachen und stellt nicht selten bis zu hundert verschiedene Personen gleichzeitig dar.

 


 

 

Anne Barth, Neal Wach und Stephan Blankenburg mit „Rumpelstilzchen im Theatrum Mundi!!!“ (nur vom 12.-13.07.2002)

Hereinspaziert und Aufgepasst!!! Geboten wird eine Reise durch die Welt der Gebrüder Grimm. Doch es hat sich einiges getan im Lande „Es war einmal“. Erleben Sie fahrende Häuser, lebendige Fotos, viel Gold und ein Lammkotelett. Is is the american way of Rumpelstilzchen nach Anne Sexton.

Kommen Sie schnell! Die Züge fahren schon.


Sonderausstellung des Lügenmuseum Gantikow: „Das Nachtleben der Kuscheltiere“

Weisse Flecken haben auf Wissenschaftler eine magische Ansiehungskraft und sind doch leider nur Mangelware. Eines dieser weissen Flecken hat sich Richard von Gigantikow als sein Forschungsgebiet abgesteckt. Viele Kinder schauen beim Einschlafen in die treuen Augen ihrer Lieblingen, den Kuscheltieren. Doch Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, sagte sich Richard von Gigantikow und erforschte das Nachtleben der Kuscheltiere

Was machen die plüschigen Spielzeuge nach dem Einschlafen der Kinder? Wer mit wem? Welche Geheimnisse verbergen sich hinter diesen harmlosen Spielzeugen? Sind sie so harmlos, wie die meisten vertrauensvollen Eltern annehmen? Neugierig fragt man sich, was da zwischen amoröse Abenteuer, Skandale, Alpträume oder Anarchie zu Tage gefördert wurde. In seiner Schau ist es Richard von Gigantikow gelungen, soviel kann schon verraten werden, äusserst plastisch und lebendig seine Forschungsergebnisse darzustellen.

 


 

 

Adam Read (Australien) spielt SPARTIA

Eine Vorstellung die das Publikum mitnimmt durch Augenblicke des Lichtes in das wohlige Gefühl der Einsamkeit. Eine Reise durch einen endlosen Gang der Verwirrung.


„The Self Raising Theatre“ mit Heiki Ikkola und Brendan O`Connel spielt THE MIDAS TOUCH

Apollo, getroffen von Amors Pfeil, entbrennt in Liebe zu Daphne, die will ihn nicht und läuft davon, Apollo ihr nach und als er sie berührt, schreit sie um Hilfe. Sie wird erhört und verwandelt sich in einen Lorbeerbaum. Wo ist da der Sinn?

König Midas hat einen Wunsch frei, klar: Alles was ich berühre, soll zu Gold werden, wer will das nicht. Zu dumm nur, wenn man hungrig nach einem Apfel greift oder die Liebste bei der Hand nimmt.

Geschichten, vor zweitausend Jahren vom römischen Dichter Ovid aufgeschrieben, in Szene gesetzt von Heiki Ikkola.

 

 

Bilder von Andre Wirsig auf www.bilderwahn.de